WLAN Schule - professionell!

11.03.2021

Professionelle Planung fängt beim Know-How an. Neben unseren beiden WLAN-Profis (zertifiziert für Planung inkl. Ausleuchtung vor / nach der Implemtentierung, Fehlersuche in komplexen Szenarien) hat nun auch unser jüngster Mitarbeiter David einen kompletten Tag profesisonelle WLAN-Schulung genossen. Optimales WLAN funktioniert in jeder (gewollten) Ecke, kommt mit geringer Feldstärke aus, ist aus Nutzersicht "seamless", d.h. hat ein sehr gutes Roaming und Handoververhalten, wird sauber administriert (zentrale Benutzer- und Endgeräte-Verwaltung) und überwacht. Ein glücklicher Techniker hat halt immer etwas Technik um sich rum. 

 

BayGibitR nach einem Jahr

11.03.2021

Der FTTB Ausbau in Bayern nimmt weiter an Fahrt auf. Nach einem Jahr Bayerischer Gigabit-Richtlinie sind fast 500 Kommunen in der Markterkundung und immerhin schon 20 Kommunen im Auswahlverfahren.

Im Umkehrschluss heißt das, dass 75% noch nicht ins Verfahren eingestiegen und 99% noch kein Auswahlverfahren gestartet haben. Ist das nun gut oder schlecht?

Es kommt natürlich auf die Sichtweise an. Aus Sicht eines Beratungsbüros ist das grundsätzlich schon mal gut. Zu viel auf einmal wäre ja nicht zu schaffen. Ein großer Teil der von uns langjährig betreuten Kommunen hat bereits BayGibitR beauftragt, der Rest folgt erfahrungsgemäß nach und nach.

Für die Bayerische Staatsregierung dürften sich die Erwartungen mit einer Quote von 25% nach einem Jahr noch nicht ganz erfüllt haben. Denn: Attraktiver kann ein Förderverfahren, mit meist 90% Förderquote (zumindest in unserer Region) und bis zu 8 Mio. € Förderung, kaum sein. Nicht zu vergessen ist die Härtefallregel (danke ans BBZ für den erneuten Hinweis).

Uns aus Sicht der Kommunen? Hier sehe ich eine deutliche Trennlinie von "Wir haben ja erst Breitband ausgebaut und haben auch noch viele andere wichtige Projekte" bis hin zu  "Auf gehts, jetzt bauen wir unser EIGENES FTTB-Netz". Fakt ist, dass mit jedem Jahr in diesem Jahrzehnt, die Engpässe aller am Glasfaserausbau Beteilitgten immer größer werden. Was kommt da vor allem auf die Kommunen zu? Zwischen Zögern ("wir warten einmal ab") und entschlossenem Handeln ("jetzt oder zu spät") geht der Trend eindeutig zum schnellen, mutigen Weg. Damit das klappt schafen wir jetzt schon mal neue Kapazitäten. Nur dann können wir unseren Vorreiter-Kunden gerecht zu werden. Zumal wir eine verhältnismäßig hohe Quote für das arbeitsintensive Betreibermodell haben. Betreibermodell, weil wir überzeugt sind, dass Glasfaser im Ort ins kommunale Eigentum gehört (wie Wasser und Kanal). Langfristige, attraktive Pachteinnahmen sind da nur schmückendes Beiwerk (bitte verzichten Sie nicht auf die Pachteinnahmen).

Am wichtigsten ist natürlich die Sicht der Bevölkerung und der Gewerbetreibenden: Hier haben wir den Eindruck, dass in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden hat. Internet ist elementarer Lebensbestandteil geworden, Digitalisierung setzt noch einen oben drauf. Wir sind irgendwie in den letzten 12 Monaten im Zeitalter der Informationsgesellschaft angekommen. Home-Office ist Standard geworden, informationsverarbeitende Berufe werden stärker wahrgenommen (hätten Sie gedacht, dass so viele Menschen Home-Office machen können?).

Zum Schluss: Ein kommunales Glasfasernetz ist für die Entwicklung Ihrer Gemeinde ein MUSS und kein Luxus. Packen Sie es an. Nehmen Sie die Menschen, die in Ihrer Gemeinde wohnen und die Firmen, die in Ihrer Gemeinde arbeiten, mit. Denn: Ohne Nutzer kein Nutzen. Viel Erfolg bei der Gestaltung der Zukunft in Ihrer Gemeinde. Wir helfen gerne tatkräftig mit. Und das seit fast 20 Jahren.

Gigabit-Förderung oder eigenwirtschaftlicher Provider-Ausbau?

31.01.2021

Was tun? Ein eigenes, gefördertes Netz oder ein eigenwirtschaftlicher Providerausbau?

In letzter Zeit bekommen wir von Gemeinden immer wieder Anfragen, wie eigenwirtschaftliche Ausbauandeutungen (unverbindlich) von Providern zu deuten sind. Hier ein paar Gedanken von unserem Inhaber, Siegbert Reuther

Bekundet ein Provider eine eigenwirtschaftliche FTTB-Ausbauabsicht in Ihrer Gemeinde, ist eine Förderung zum einen nicht mehr nötig, zum anderen rechtlich auch nicht mehr möglich. Entscheidend ist dabei, dass die Ausabsicht verbindlich gemäß Förderrichtlinie ist. Ein eigenwirtschaftlicher Ausbau ist vor allem in den nicht förderfähigen schwarzen NGA-Flecken ("Doppel-Kupfer" >= 30MBit/s) interessant. Wenn hier niemand ohne Zuschuss in Glasfaser investiert, passiert auch nichts. Inwiefern es für die Gemeinde besser ist, eine unverbindliche, eigenwirtschaftliche Ausbauabsicht gemeinsam mit dem Provider aktiv voranzutreiben, oder besser ein eigenes, gefördertes Glasfasernetz auszubauen, ist eine spannende Frage. Die kurz-, mittel- und langfristigen Effekte sind hier äußerst unterschiedlich zu bewerten. Wie sieht die Welt in 5, 10 oder Jahren aus? Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Die Glasfasern in Ihrer Gemeinde sind dann die Ihre digitalen Ortsstraßen und damit die Nervenbahnen, die keiner sieht, aber ohne die (fast) nichts mehr geht. Andererseits macht der eigenwirtschaftliche Providerausbau weniger Aufwand in der Gemeindeverwaltung. 

 

Markt Ebensfeld: Oberfrankens erstes Gigabit-Auswahlverfahren

27.01.2021

Der Markt Ebensfeld hat am 27.01.2021 einen wichtigen Meilenstein beim FTTB-Ausbau erreicht: Das BayGibitR Auswahlverfahren für 960 Gebäude im Betreibermodell ist Online! Wir sind stolz hier wieder die Nummer 1 in Oberfranken begleiten zu dürfen.

Hier ist der Link zur Online-Veröffentlichung: Markt Ebensfeld - Gigabitauswahlverfahren